Katjana weiter auf Titeljagd

Grandioser Saisonabschluss mit zwei Titeln für Katjana Quest-Altrogge bei den World Triathlon Championchip Finals

3500 Altersklassen-Triathleten und  -Athletinnen aus 62 Ländern trafen sich zur Weltmeisterschaft mit Weltcupfinale der Elite in Galizien und ermittelten in der einzigartigen Atmosphäre der spanischen Stadt Pontevedra ihre Weltmeister.
Katjana Quest-Altrogge vom KKK, seit Jahren Teil der Deutschen Altersklassennationalmannschaft, ging mit einer gewissen Erwartungshaltung über die Sprintdistanz an den Start, war sie doch in diesem Jahr sowohl in Deutschland wie auch in  Europa ungeschlagen in der Altersklasse 60 im Einsatz.
Die 750 m Schwimmen im Fluss absolvierte sie eher mäßig, begann auf Position sieben die Aufholjagd  über 20 Km Radfahren. Am Wendepunkt der Strecke hatte sie nach einem langen Anstieg überraschend schnell alle Konkurrentinnen gestellt und lies sich nach dem anschließenden 5 Km Lauf durch die Innenstadt nach 1:20:26 Std. als Weltmeisterin feiern.
Platz zwei und drei der 57 gemeldeten Frauen in der AK 60 gingen mit einem Rückstand von 1:12 bzw. 1:20 Minuten an Anne Koch ( Kanada ) und Jocelyn Saunders ( USA ).

Nach zwei Tagen Regeneration und großer Vorfreude auf die Mixed Staffel am letzten Wettkampftag starteten Antje Ungewickl ( LV Berlin ), Uwe Hauke ( LV Hessen ), Katjana Quest-Altrogge ( LV Nordrhein-Westfalen / KKK) und Michael Bock ( LV Baden-Württemberg) in der AK x240 ( 240-279 Jahre ) aussichtsreich, wobei jedes Teammitglied eine Supersprintdistanz absolvieren musste. Beflügelt von ihrem WM Titel im Sprint flog sie als dritte Starterin der Staffel nur so über die Strecke und brachte das DTU-Team von Platz 5 auf 1, so dass der Schlussmann, Michael Bock (Vizeweltmeister Sprintdistanz), den Vorsprung vor Groß Britanien auf 1:30 Minuten ausbauen konnte.
Am Abend wurde das Team auf der großen Bühne als Weltmeister geehrt gemeinsam mit GB auf Platz 2 und Kanada auf Platz 3 von 23 Teams in dieser AK.

Insgesamt holte das AltersklassenTeam der DTU 20 Medaillen, darunter zehn Weltmeistertitel. Deutschland belegt damit Platz vier im Medaillenspiegel und behauptete sich auf internationaler Bühne eindrucksvoll.

Einzelzeiten Sprint:

1:20:26 (13:53/3:45/37:47/2:44/22:19)

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