Radsport

24 h Radrennen am Nürburgring „rad am ring 2018“
31.07.2018

Von Samstag dem 28.7. bis Sonntag 29.7. fand dieses Jahr das 24 Stunden Radrennen am Nürburgring“ grüne Hölle“ auf der Nordschleife sowie der Formel 1 Strecke statt. 5 Teams des Krefelder Kanuklub waren gemeldet, 2 Damenteams sowie 3 Herrenteams. Oliver Birnbaum hatte sich als Einzelfahrer gemeldet, leider musste er nach wenigen Runden wegen ausgeprägter Schmerzen in beiden Füßen das Rennen abbrechen. Mit fast 30 Mitgliedern ging es schon am Freitag zum Nürburgring.
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Wohnmobile, Wohnwagen sowie Zelte im Gepäck, mehrere Pavillons, schon war die Residenz des Kanuklub aufgebaut. Selbst eine kleine Küchenzeile mit Gasherd, ein großer Kühlschrank für die mitgebrachten Speisen, und ganz wichtig, für alkoholfreies Weizenbier, war mit dabei. Der Transport gestaltete sich unproblematisch Dank der Transporter von Alexander Methieff und Mike Rathai. Obwohl Mike wegen einer Erkrankung nicht trainieren konnte und seine eigene Teilnahme daher nicht wahrnehmen konnte, ließ er sich es nicht nehmen, mit seinem Wagen unsere Utensilien hinzubringen und auch wieder am Sonntag abzuholen.
Die Woche zuvor war durch die Teilnehmer eingekauft worden, gebacken und vorgekocht, fast wie bei einem Familienausflug. So locker und lustig ging es im Endeffekt auch an dem gesamten Wochenende zu. Neben der sportlichen Herausforderung war es auch ein sehr gemütliches Zusammensein.
Pünktlich zum Start setzte dann ein kurzer Regen ein. Gott sei Dank nur ein kurzer Schauer, es reichte allerdings, um die Straße einmal richtig nass zu machen. Dies erforderte für die Startfahrer eine besonnene Fahrweise - hätte man meinen können - Götz ließ es aber gleich in der ersten Runde krachen und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit kurz vor dem Adenauer Forst von 106 km/h. Insgesamt war es jedoch sehr erfreulich, keine unserer Fahrerinnen oder Fahrer erlitt einen Unfall, auch keine Fahrradpannen. Wie immer entwickelte sich dann ein Wettkampf, es ging um schnelle Wechsel, welches Team überholte das andere. Man mochte meinen, es ginge um hohe Preise, fast jeder der Teilnehmer absolvierte seine Radrunde mit vollem Einsatz. Entsprechend ausgepumpt waren dann auch alle jeweils nach ihrer Runde. Dank der fantastischen Vorbereitung bzgl. der Verpflegung konnte dies aber jeweils spielend wieder ausgeglichen werden. Nach kurzem Schauer, kam die Sonne wieder zum Vorschein, in der Eifel war es nicht ganz so heiß wie zu Hause in Krefeld, es herrschten angenehme 25-30°. Ein besonderes Highlight stellten dann die Radrunden in die Nacht hinein dar. Bei klarem Himmel und wunderschönem Vollmond bei quasi Windstelle war es für jede der Fahrerinnen und Fahrer ein Genuss, eine Runde über die Nordschleife des Nürburgring zurücklegen zu können. Selbst der Anstieg zur “ hohen Acht“ mit den fast 18% Steigerung tat auf einmal nicht mehr weh. Alle hatten ihre Räder auch mit entsprechenden hell die Straße ausleuchtenden Lampen versehen. In den Pausen war es immer wieder ein faszinierender Anblick den Tattzelwurm aus weißen und roten Lampen über den Ring fahren zu sehen. Im gesamten Areal der Formel 1 Strecke herrschte sowieso ein ausgeprägt munteres Treiben, war doch der Innenraum der Rennstrecke quasi ein riesiger Campingplatz. Die Veranstalter hatten es sich nicht nehmen lassen, eine sehr gute Verkabelung mit ausreichend Wasser- und Strom-Entnahmestellen zur Verfügung zu stellen. Eigentlich war die Aufteilung der Fahrerinnen und Fahrer für die Nacht so eingerichtet, dass jeder etwa 4 Stunden zum Schlafen kommen sollte. Im Endeffekt waren alle aber so aufgedreht, dass an ein reguläres Schlafen gar nicht zu denken war, es war mehr oder weniger nur ein vor sich Hindämmern für einen Zeitraum von 1-2 Stunden. Morgens wurde es dann wie üblich in der Eifel empfindlich kühl, Jacken und Decken wurden ausgepackt, es floss reichlich heißer Kaffee. Mit Sonnenaufgang wurde es jedoch sofort wieder angenehm warm. Es hatte sich mittlerweile ein unaufgeregter Rhythmus bei allen Teilnehmern entwickelt. Die letzte Runde beendeten dann alle Teilnehmer jeweils mit ihrem Team auf der Zielgeraden der Formel 1 Strecke zusammen und überfuhren immer teamweise die Ziellinie.
Erschöpft, aber unfallfrei und glücklich erreichten alle Teams das Ende des Rennens. Die beiden Damenteams erzielten jeweils den zweiten Platz in ihrer Altersklasse.
Hier die Ergebnisse im Einzelnen:
RR 24h 4er-Team
78. KKK-Herren1 3297 GER MAS2 M | 23. 00:40:55 01:03:59 24:12:30 27
131. KKK-Herren3 3296 GER MAS3 M | 11. 00:47:42 01:03:26 23:31:16 25
338. KKK-Damen2 3301 GER MAS2 W | 2. 00:49:43 01:11:18 24:03:34 23
341. KKK-Herren2 3300 GER MAS3 M | 41. 00:51:58 01:13:28 24:05:22 23
422. KKK-Damen1 3302 GER MAS3 W | 2. 00:55:43 01:24:02 24:28:19 22
Herren 1: Götz Kreisel, Stefan Künsler, Sebastian Minke, Jan Marin
Herren 2: Wolfgang Schmaus, Matthias Gensior, Arnold Tenten, Christoph Heyer-Hillen
Herren 3: René von Gansewinkel, Alexander Mehtieff, Markus Bartmann, Frank Bauhaus
Damen 1: Heike Janssen, Renate Siegmund, Berenike Gensior, Karin Kaulmann
Damen 2: Tina Püthe, Angela Minke, Anja Abratis, Petra Kreisel

(Bericht: Matthias Gensior)

(Guido Pesch)

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    Platz 3
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    KKK
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    KKK
    Platz 6

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