Triathlon

Transvorarlberg Triathlon
11.09.2015

Es ist vollbracht, der 4. und letzte Wettkampf des AlpenAss 2015, 
der „Transvorarlberg Triathlon“, ist Geschichte. 
An einer schönen Kulisse, der Seebühne im Bodensee in Bregenz, befand sich unsere Wechselzone und der Schwimmstart. Das am Vortag eingecheckte Radl noch mal kurz gepimped, Luft checken, die Lämpchen anmachen (Lichtpflicht aufgrund der Tunnel), Regenjacke verstauen, und Trinkflaschen platzieren. Alles tuti, der Wettkampf kann kommen.
Pünktlich um 8:00 erfolgte der Start, das Wasser im Bodensee war topfeben und die rund 400 Einzelstarter begaben sich zu einem netten Füße abklatschen auf die 1200 m lange Schwimmstrecke. Zumindest war das Vollbad bei 21° Wassertemperatur sehr angenehm, und ließen die 12° Außentemperatur mit leichtem Nieselregen kurzzeitig vergessen. Aufgrund der Wetterprognose hatte ich die Radschuhe schon am Vorabend mit Neoprenkappen und Regenüberziehern präpariert. Im Radwechselbeutel gesellten sich zu den Radschuhen noch ein Radtrikot mit langem Reißverschluss, ein Paar Armlinge, ein Paar Beinlinge, ein Paar Skitouren Handschuhe, und sogar ein Paar Socken!! Im Wechselzelt angekommen, bin ich mir eher wie ein Volltourist als ein Triathlet vorgekommen . Nach einer gefühlten Ewigkeit, es dauert halt bis Mann sich in den Berg von Radklamotten reingepellt hat, ging es dann endlich aufs Rad und auf zur 1. Steigung. Ab hier wurde mir klar, dass ich mich mit dem Rad, ein wenig verspekuliert hatte und was sich im Laufe der Radstrecke noch bestätigen sollte. Eine Streckenlänge von 93 km und bescheidenen 2000 hm waren dann doch etwas zu heftig fürs Argon mit zweifach Übersetzung vorne, das Rose Bike mit der dreifach Übersetzung wäre dann wohl doch die bessere Wahl gewesen. 
DGL DummGeLuffe. Bei der verkorksten Radwahl, dem niemals endenden Wechsel, dem strömenden Sonnenschein wurde mir schnell bewusst, dass bei diesem Wettkampf mehr das Ankommen die Devise sein sollte! Auch die wenigen bergab Passagen waren eher eine Spaßbremse als ein Happening, ich wollte nicht wirklich den Reibwert zwischen Ultremo und nassem Asphalt ausloten, nööö nicht wirklich. Bei km 30 wurde der Regen dann dichter und dichter, meine Pfoten wurden kalt und kälter, und ich stülpte mir die dicken Skitouren Handschuhe über. Da es bis zum Hochtannberg Pass bestimmt nicht besser werden würde entschied ich mich bei km 40 noch für die Regenjacke. Schön das ich einen Aerohelm trug, so blieb wenigstens mein Kopf noch trocken und warm Irgendwann wurde die ruhige Bergidylle von einem mörderischen Lärm überlagerte. Hell, was bitte geht da ab?? Ein Blick zur Seite zeigte mir, das eine ganze Kuhherde auf der Parallelstraße mit ihren Kuhglocken für den infernalischen Lärm sorgten. Ein paar Kilometer weiter der gleich Lärm… nur leider nicht auf der Parallelstraße, sondern direkt vor meiner Nase! Kühe und Radler konnten sich auf ein Rechtsfahrgebot einigen und alle waren glücklich, aber ein Lärm…unglaublich! Was soll ich sagen, wieder ein paar Kilometer weiter der gleich Lärm, und tata alle Kühe komplett auf der Strasse verteilt! Dieses mal kein Rechtsfahrgebot! Kuh = Fluchttier, also dann mal schön vorsichtig mittig im Slalom durch die Herde durch. Die Rindviecher werden schon Platz machen! Hmmm, oder der Klügere gibt nach… Irgendwann rief ein Mädel Ihrem Freund zu: „… nur noch 6,5 km bis zum Pass…“, und diese 6,5 km hatten es wahrlich in sich! Mit einer Trittfrequenz von 40 U/min, einer Geschwindigkeit von 7,5 km/h und immer dicker werdenden Oberschenkeln, ist der Pass ja schon fast zum Greifen nahe!! Miau… was bitte mach ich hier? Nasse, kalte Hände und Füße, von Hinz und Kunz am Berg verblasen worden, na da war dann die kleine Schotterstrecke während der Abfahrt nur noch schmückendes Beiwerk. Der Wechsel vom Rad in die Laufschuhe war bei 4°C, mit tauben Fingern und tauben Füßen ebenfalls eine neue Herausforderung für mich. Beide Wechsel eine absolute Vollkatastrophe, ging gar nicht! Der Lauf in Lech hingegen brachte den Diesel dann wieder auf Touren und Temperaturen! Es wurden zwei Runden à 6 km mit insgesamt 220 hm über Asphalt, Schotterwege, Wiesen, und Waldwege bergauf und bergab gelaufen. Der Lauf war klasse, hat richtig Spaß gemacht, besonders wenn Mann wieder ein paar Nasen von der Radstrecke einfangen konnte Das Ergebnis? Nun darüber decken wir mal den Mantel des Schweigens, und hacken den Wettkampf unter „Lesson‘s learned“ ab War eine interessante Herausforderung und ich bin froh nach 5:53:19 im Ziel angekommen zu sein, bin halt doch keine Bergziege! Puh, war mein bisher längster und kältester Triathlon, ist vielleicht ein Vorgeschmack auf eine LD!
Fazit: Der AlpenAss ist eine feine Gelegenheit 4 perfekt organisierte Wettkämpfe in traumhafter Umgebung bestreiten zu können, fürs Wetter und für die Radenwahl, können die Wettkämpfe nichts. Wenn ich ein Ranking abgeben sollte, würde bei mir ganz klar der Chiemsee Triathlon an 1. Stelle stehen. Das war ein Hammer Event. Gefolgt von Schliersee, Trumer See und Bodensee (Letzterer wahrscheinlich doch wegen des Wetters so weit hinten in meinem Ranking) 
In Lech wurden alle Teilnehmer des AlpenAss mit Respekt vor den bestrittenen Wettkämpfen geehrt.
(Bericht: Rene van Gansewinkel)

(Guido Pesch)

Kommentare:

  1. Hört sich nach einer Weiderholung an René, interessanter Bericht.

    Kommentar von stefan — 18.09.2015 @ 09:59

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