Triathlon

Triathlon Hückeswagen
17.08.2015

hueckeswagen.jpgMorgens früh um 5:00, da haben wir es wieder! Der frühe Vogel kann mich mal, gähn.
„Good Morning, Vietn….., ach nee Hückeswagen“ Chris kam pünktlich um 5:45 Uhr nach Hüls um Heike und mich mitsamt Gepäck ins Auto zu verladen. Danke schön Chris . In Hückeswagen an der Wechselzone angekommen erwartete uns auch schon Niels, Startunterlagen verteilt, Wechselzone eingerichtet, und auf zum Schwimmstart. Bei prima Wetterverhältnissen erfolgte der Start pünktlich um 8:30, sodass einer schönen Mitteldistanz eigentlich nichts im Wege stehen sollte.
Die Bojen waren nur superschwer zu erkennen, die schnellen Jungs schwammen an der 1. Boje wie gewohnt links dran vorbei und kürzte somit ungewollt die Strecke ab, dumm nur das man hätte rechts an der Boje vorbei gemusst. Dieser Fauxpas blieb zum Glück ungeahndet. Meine langsamere Wenigkeit also schön brav rechts an der Boje vorbei gedümpelt. Die 2. Boje am anderen Ende der Bevertalsperre war nicht zu erkennen, nur die Begleitboote der DLRG ließen erahnen wo es entlang ging. Da die Bervertalsperre eine exzellente Wasserqualität und perfekte Sicht bietet, blieb zumindest ein Hauen und Stechen aus. Nach vollendeter Schwimmeinheit ging es dann den Anstieg rauf zur Wechselzone und ab aufs Rad, die Mopeds von Niels und Chris waren erwartungsgemäß schon weg. Der Wechsel klappte super gut, sodass ich mich auf die Aufholjagd machen konnte. Schade nur das nach ca. 150 Meter meine Scheibe flap, flap, flap, flap, machte und ich eine Zwangspause einlegen durfte! Also was nun? Feierabend, oder reparieren? Nun, dies ist ein Teamwettbewerb, also wechseln! Ein übereifriger Zuschauer kam direkt angelaufen und bot mir seine Hilfe an, ich verneinte. Prompt kam auch schon eine Wettkampfrichterin an und fragte mich im scharfen Ton: „Haben Sie gerade fremde Hilfe angenommen?“. Mein erster Platten im Wettkampf, ein Haufen Nasen mit, na sagen wir mal freundlich ausgedrückt, unpassenden Kommentaren, haben mir dann doch ein paar nicht jugendfreie Flüche über die Lippen gebracht. Nach ca. 10 Minuten wilder Diskussion, sowie ein verzweifelter Kampf mit einem sich nicht von der Scheibe lösen wollenden Mantel, nahm dieses Dilemma dann doch noch ein gutes Ende und die 4 schönen Radrunden konnten beginnen. Nach jedem Bergauf gibt es auch immer wieder ein Bergab, und das ist in Hückeswagen immer wieder ein Heidenspaß max. speed 71 km/h da geht einem das Herz auf, und erst einmal die Kurven! Schön!! In der Wechselzone wieder angekommen standen natürlich wieder beide Bikes von Niels und Chris im Radständer. War dann wohl doch nichts mit der Aufholjagd. Schade. Laufschuhe an und ab auf die Laufstrecke. Der erste Kilometer war aufgrund seines starken Gefälles etwas unangenehm, aber ab dann ging es an einer schönen alten Bahntrasse an der Wupper entlang und man konnte prima seinen Rhythmus finden. Bei Kilometer 5 war das Stadion als erstes Zwischenziel für die Mitteldistanzler erreicht, und von da an ging es drei Runden an der Wupper Vortalsperre entlang. Die Motivation stieg mit jedem Überholvorgang einer Masters Startnummer, bei Kilometer 12 hatte ich Chris eingesammelt, und bei Kilometer 14 hörte ich wie der Stadionsprecher die Zielankunft von Niels Nagel KKK ansagte. Puh was für eine Schlappe noch 6 km zu laufen und Niels war schon im Ziel. Also noch ein drittes Mal diesen kleinen giftigen Anstieg nach dem Stadion hoch und die letzten Kilometer abspulen. Im Ziel angekommen, stand auch schon Heike nach Ihrer absolvierten Volksdistanz mit einem fetten Grinsen im Gesicht im Stadion, denn Heike hatte meine komplette Reifenpanne inklusive meinem Gemotze live mitbekommen und konnte sich das Grinsen nicht verkneifen. Ein paar Minuten später lief auch Chris mit sichtlichem Spaß ins Ziel und machte das KKK- Trio komplett. Fazit: Mit einem 7. Platz in Hückeswagen konnten wir in der Mastersliga den finalen 7. Platz erreichen.

7. Krefelder Kanu Klub Platzziffer: 83
7. Niels Nagel 4:15:07 h (30:10/2:08:28/1:36:28)
37. Rene van Gansewinkel 4:46:11 h (40:06/2:28:33/1:37:32)
39. Christoph Heyer-Hillen 4:51:30 h (30:30/2:33:23/1:47:37)

Nachdem Heike sich das Schauspiel mit René‘s Reifenpanne und der überaus freundlichen Wettkampfrichterin angeschaut hatte, begab Heike sich mit Ihrem neuen Radl in die Wechselzone. Nach ein wenig Smalltalk mit anderen Teilnehmern, ob mit oder ohne Neo, ging Heike zum Schwimmstart und machte in der Sonne liegend noch ein kleines Nickerchen.
Na ja wie schon beschrieben um 5:00 Uhr morgens ging der Wecker und der Start Volksdistanz war erst um 11:40. Die Entscheidung pro/contra Neo war gefällt und Heike nahm Ihre Lieblings Disziplin ohne Neo in Angriff. Beim Radeln hatte Heike wie schon erwartet einen riesen Gaudi. Ein neues Rad, neue Bremsen und eine geniale Radstrecke waren Motivationsschub für eine 5 Minuten schnellere Radzeit als noch in 2014. Eine solide Laufleistung rundete das Ergebnis mit Platz 33 von 108 Starterinnen und einem 6. Platz in der AK ab.

33. (6.W45) Janßen, Heike 1:23:38 h (12:24/43:30/27:42)

(Bericht: Rene v. Gansewinkel)

(Guido Pesch)

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