Triathlon

Erste Kurzdistanz in Xanten erfolgreich bestanden (Markus Bartmann)
08.09.2014

154398_172531752774767_7324115_n.jpgHeute stand für mich im sonnigen Xanten meine erste olympische Distanz auf dem Programm. Während diese sportliche Herausforderung hier im letzten Jahr noch die Blaualgen verhinderten, sah heute alles nach einem spätsommerlich schönen Triathlon-Wettkampf ohne Hindernisse aus – meinem vierten insgesamt und eben der Premiere über diese Distanz.
Dementsprechend lautete mein Motto „Dabei sein ist alles“ zumal ich nach zuletzt vier Wochen nahezu ohne Schwimmtraining doch mit gemischten Gefühlen um 13:20 Uhr am Strand der Xantener Nordsee (oder Südsee?) stand – übrigens zusammen mit Faris-Al Sultan, einer Triathlon-Ikone, (die mir bis dahin als Triathlon-Greenhorn nicht bekannt war). Der Typ nutzte die Gelegenheit für eine Trainingseinheit als Vorbereitung auf den Ironman auf Hawai und ich war sicher, ihn im Laufe des Wettkampfes nicht mehr so schnell wiederzusehen
Nach dem Startschuss ließ ich meinen Mitstreitern in der ersten Reihe den Vortritt und sortierte mich in der 2. Hälfte des Feldes ein, um es erstmal ruhig angehen zu lassen. Das Tempo bis zur Wende war dann auch moderat, zumal ich mitten im Pulk schwamm und vor lauter Füßen und Ellenbogen kaum meinen Rhythmus fand. Immerhin musste ich keine empfindlichen Treffer einstecken Nach der Wende gelang es mir, mich freizuschwimmen und den Rest des Weges überstand ich überraschend gut, sodass ich mit einer für meine Verhältnisse respektablen Zeit von 23:34 Min. aus dem Wasser stieg. Der Wechsel ist nicht meine Stärke und während ich damit beschäftigt war, Energieriegel mit Puls 180 hinten in der Tasche des Trikots zu verstauen, wurde ich von einigen Konkurrenten überholt. Trotzdem ging ich mit einem optimistischen Gefühl nach der überstandenen „schlimmsten“ Disziplin auf die Radstrecke.
Es dauerte nicht lang, bis reihenweise Regionalliga-Athleten vorbeiflogen, die es eiliger hatten als ich. Nach den ersten Kilometern entschied ich mich, das 34-37 km/h auf der Nadel für mich eine akzeptable Reisegeschwindigkeit war. Etwa auf der Hälfte der Strecke überrundete mich Faris-Al Sultan – wie locker und ruhig der Typ auf dem Drahtesel sitzt und kurbelt, ist schon der Wahnsinn. Bei mir wurden nun die Beine schwerer, aber ich wollte das Tempo unbedingt bis zum Schluss halten und Biss auf die Zähne. Inzwischen setzte sich die Erkenntnis durch, dass die noch kommenden 10 km Laufen kein Zuckerschlecken werden würden – die Beine brannten. In der Wechselzone nahm sich dann ein Kampfrichter gefühlte zwei Minuten Zeit für eine persönliche Regelkunde: Ich hatte den Helm zu früh geöffnet, gelbe Karte, weiter ging´s. Bis Kilometer drei auf der Laufstrecke fühlte ich mich trotz des anstrengenden Radfahrens erstaunlich gut und lief problemlos mein angestrebtes Tempo von gut 4 Minuten. Dann war Schluss mit lustig: Der rechte Oberschenkel wurde plötzlich steinhart, der erste Krampf. Angst, nicht zu Ende laufen zu können, machte sich breit, also Tempo raus. So ging es erst mal weiter ohne wesentliche Besserung, kurzes Gehen war schließlich angesagt. Zum Glück konnte ich danach doch Weiterlaufen und erreichte nach 43:53 Minuten die verdiente Ziellinie. Mein Fazit: Viel Spaß gehabt bei der ersten Kurzdistanz, körperliche Grenzen und Verbesserungspotentiale erfolgreich aufgedeckt und jetzt schon Vorfreude auf 2015

(Guido Pesch)

Kommentare:

  1. Hi Markus, nette Zeilen!
    Irgendwie höre ich da meine erste OD raus :-)
    Musste schon ein wenig grinsen,
    Glück auf,
    René

    Kommentar von René — 10.09.2014 @ 12:25

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