Triathlon

IRONMAN Frankfurt
10.07.2014

Hier gibt es Arne Kirschbaum’s BerichtNach langer, langer Vorbereitungszeit war am Wochenende dann endlich
der Tag der Tage beim Ironman in Frankfurt. Ich war doch ziemlich nervös die Tage vorher und hab dann die Nacht auch quasi nicht geschlafen. 3:20 Uhr klingelte der Wecker und der Tag begann. Frühstücken war bei der Anspannung schon die erste Herausforderung, etwas ging runter, besser als nichts. Beim Schwimmstart angekommen und im Neo gings mir mit der Vorwettkampfroutine dann schon etwas besser. Über 2500 Athleten. Jan Raphael stand kurz neben mir und dann kam noch Sonja Tajsich vorbei. Wahnsinn. Minimalziel für den Tag war sub 10 h (die Phase mit “dabei sein ist alles” und “Hauptsache ankommen” habe ich ja irgendwie übersprungen). Aber wer mich kennt, weiß, das Minimalziele nicht so mein Ding sind. Hatte schon etwas von einer 9:30 h geträumt. Träumen darf man. Also waren 1:15 für das Schwimmen, max 5:00 für das Radfahren und max 3:15 für das Laufen vorgesehen. Man wächst ja bekanntlich an den Herausforderungen.
Das Schwimmen war dann trotz der Massen weniger Prügelei als erwartet. Mir wurde zwar einmal die Brille runtergekickt, aber sonst war alles ok. Hab mich gut gefühlt und bin nach für mich wirklich guten 1:14 h für die 3,8 km aus dem Wasser raus. Der Tag fing also gut an und meine starken Disziplinen kamen ja erst noch. Die Wechselzone ist ja wirklich ewig lang und bis man dann mit reichlich Slalom zwischen den ganzen Athleten endlich Fahrt aufnehmen kann dauerts auch. Hab dann zwar direkt gemerkt, dass ich nicht die besten Radbeine erwischt habe, hatte aber auch die 9:30 h im Kopf und hab daher trotzdem Gas gegeben. Trotz erster mentaler und energetischer Krise bei so km 80-90 gings bis zur Halbzeit mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37 km/h trotz der schweren Beine offensichtlich ganz gut. Cola sei Dank hab ich mich dann wieder schnell gefangen. Bis km 120 lief es dann richtig gut und dann wurde es richtig schwer. Trotzdem war ich bis km 160 noch auf Kurs 5:00 h für die 180 km. Auf den letzten 20 km musste ich dann aber bei dem mittlerweile wirklich kräftigen (Gegen-)wind und den hohen
Temperaturen doch ziemlich (mental) beißen und hab noch etwas Zeit liegenlassen. 5:04 h wurden es dann für die 180,5 km (35,53 km/h).
Dann endlich runter vom Rad und ab in die Laufschuhe. Anders als beim Radfahren hatte ich sensationelle Laufbeine und hab mich sofort wieder gut gefühlt. Bin mit 4:20 min/km losgelaufen. Die Traumzeit schien wieder in greifbare Nähe zu rücken. Dann lief auch noch Andreas
Raelert einige hundert Meter direkt neben mir (leider musste ich seinen Ausstieg auch live miterleben). Echt der Hammer. Von der Euphorie getragen konnte ich dann bis zum Halbmarathon (ca. 1:34 h) ein wirklich gutes Tempo halten. Zunehmende Magenkrämpfe mit abwechselnder Intensität machten ab dann die Nahrungsaufnahme zur Kopfsache und das Laufen zeitweise schmerzhaft. Gels gingen kaum noch, Cola war ok. Glücklicherweise gab es Salz an den Verpflegungsstellen - so dass ich trotzdem Natrium zuführen konnte. Vor allem die enorme Hitze (weit über 30 Grad) wurde im weiteren Verlauf dann zunehmend unerträglich. Habe dann an den Verpflegungsstationen die Zeit investiert, um irgendwie den Körper zu kühlen und dabei dann auch Zeit liegenlassen. Waren aber gut investierte Minuten, der Marathon war schließlich lang und ein DNF wollte ich einfach nicht stehen haben. Die letzte Laufrunde war dann wirklich hart und wollte einfach nicht enden. Ich war einfach am verglühen von der Hitze und wollte nur noch ins Ziel kommen. 3:22 h wurden es dann für den Marathon und eine Gesamtzeit von 9:49 h. Ich war komplett platt! Gut, Traumziel nicht erreicht, aber das war egal. Hab wirklich alles gegeben und bis zum Schluss gekämpt und bin daher trotzdem super zufrieden, glücklich und stolz. Was ein Erlebnis!

(Guido Pesch)

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