Laufen

RWE Marathon - Arne ist happy
16.10.2013

Neben der Mitteldistanz beim Indeland Triathlon sollte der RWE Marathon in Essen mein zweites Saisonhighlight werden. Mein letzter Marathon war 2011 in Düsseldorf mit neuer Bestzeit von 3:07 h. Dieses Jahr sollte die 3-Stunden-Marke fallen. Nach einer für mich erfolgreichen Triathlonsaison und einem verdienten Familienurlaub ohne Sport im Sommer hatte ich 9 Wochen für die Vorbereitung eingeplant. Kein Schwimmen, kein Radfahren – nur Laufen. Volle Konzentration auf den Marathon. Trainiert habe ich nach dem Countdown von Peter Greif.
Die Vorbereitung lief nahezu optimal. Schnell war im Training klar, dass die 3 h machbar und auch schnellere Zeiten realistisch sind. Nur Training und Wettkampf sind dann doch immer was anderes und ein Marathon lang. Etwas Unsicherheit bleibt dann doch immer. Aber gut. Am Wochenende war es dann soweit. In der Nacht zum Sonntag hatte es noch stark geregnet. Aber wie bestellt hörte der Regen am frühen Morgen auf und die Sonne kam sogar etwas heraus. Mit Temperaturen um 7 Grad war es empfindlich kühl. An manchen Tagen steht man dann an der Startlinie und weiß: heute geht was. Die schnellen Schuhe hatte ich schon an. Die Zielzeit in meinem Kopf hatte ich mir auf 2:48 h zurechtgelegt und fühlte mich gut mit dem Gedanken. Und Alex und Renè haben mich auch super vor dem Start motiviert. Und so hab ich mich auch nicht irritieren lassen, als es die ersten 15 km etwas zäh lief und die Pace auf dem Garmin immer wieder auch über 4:00 min/km anzeigte. Irgendwann musste ich auch die Gruppe, in der ich lief, ziehen lassen. Für den Rest des Marathons lief ich dann allein. Richtung Halbmarathon war es dann auf einmal, als ob ein zusätzlicher Zylinder anspringt. Sensationelles Laufgefühl. Blick auf den Garmin: 3:52 min/km pace (ich messe immer Durchschnittspace über 2,5 km stücke). Jetzt tempo drosseln um nicht zu überziehen? Hab mich dagegen entschieden und mitgenommen was geht. Bis km 30 bin ich auf dieser Euphorie geflogen (Danke an Udo Kohlhöfer für die Unterstützung an der
Strecke!). Bis km 35 ging es auch noch richtig gut mit Zeiten zwischen 3:55 und 3:57. Ab km 35 wurden die Beine schwerer und es fühlte sich langsamer an. Ich konnte das Tempo aber immer unter 4:00 min/km halten. Und jetzt waren es ja nur noch 7 km und ich wusste, dass ich auf jeden Fall unter 2:50 bleiben werde. Immer wieder sagt dann der Kopf: lauf doch etwas langsamer…aber dann sah ich Läufer vor mir, die ich vorher hatte ziehen lassen müssen. Also vorbei an denen! Hab den Fuß dann bis zum Ziel auf dem Gas gelassen. 200 m vor dem Ziel noch eine scharfe Rechtskurve. Dann die Zeitnahme im Blick 2:46:42..43…44….noch mal raus was geht, Sprint zum ziel und geschafft!!
2:46:59 h. Platz 11 Gesamt und der 1. Platz in der M35. Einfach nur ein super Gefühl!

(Bericht Arne Kirschbaum)

Alexander Mehtieff lief kurzentschlossen auch mit und das in flotten 3:12:00 h (26.M45)

(Guido Pesch)

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