Triathlon

Triathlon Harsewinkel
03.06.2012

Hier gibt es Sandra’s Bericht und die Ergebnisse…

“Triathlon Harsewinkel: April April

Am 03.06. war es mal wieder so weit.
Frieren war angesagt.
Anfang Juni und doch gefühlter April … denn der macht ja bekanntlich was er will. ( Am Tag zuvor war doch noch Herzenserwämendes Wetter?)
Bei schnuckeligen 8°C kam ich nach 2 Stunden im Schneckentempo ( da Dauerplatzregen ) auf der Autobahn endlich an.
Noch hatte ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass das Wetter sich doch noch um entscheidet und der Wettergott uns vielleicht doch ein wenig mag.
Zumindest den Regen hätte er weglassen können, die Temperaturen finde ich persönlich ehrlichgesagt ganz gut. Für meinen Geschmack perfekte Lauftemparaturen.
Ich habe um besseres Wetter heraufzubeschwören extra meinen Schirm und meine Regenjacke Zuhause vergessen und aus Protest zusätzlich Armlinge/Beinlinge und allen anderen, auf dem Rad vielleicht nützlichen Kram, Zuhause gelassen.
Nun ja, aber der Himmel hörte nicht auf zu weinen.
Als ich mein kleines Fuji-Baby endlich aus dem Auto hatte, bin ich mit Sack und Pack zum Veranstaltungsgelände gewatschelt ( ja gewatschelt, oder nennt man es nicht so wenn man mit kleinen Schritten, wovon jeder ein schmatzendes Geräusch hinterlässt durch Matsche geht?).
War aber nicht weiter schlimm. Schlimm wurde es erst als ich zum Schwimmstart meine im Zwiebellook übereinander gequetschten, gefühlten 1000 Klamotten ausziehen musste ;)
Was mich aber viel mehr beunruhigte, war die Tatsache, dass sich bei meiner Ankunft auf der Radstrecke erst einmal einem Frau mit Ihrem Fahrrad überschlug, dass Uli das Rennen abbrach ( was aber bei 80km Rad bei dem Wetter durchaus vernünftig war, und dafür verdient er wiederrum meinen Respekt ) und dass mehrere Person nach der Schwimmstrecke von 2000m mit Krämpfen beim Wasserausstieg zusammenbrachen.
Nun gut. Ab zum Wasser.
Schwimmstart ohne Neo (davon mal abgesehen, dass ich eh noch keinen habe, hätte ich eh keine andere Wahl gehabt). Erster Gedanke : „ dann muss das Wasser ja kuschelig warm sein“.
Aber wie sich herausstellte, sollte man das Denken den Pferden überlassen – die haben größere Köpfe.
Aber wozu sind wir Triathleten, wenn wir uns nicht gerne selbst quälen würden?
Also, ab rein ins kühle Nass.
Ich war mit nur 4 anderen (Männern) auf der Bahn. Das machte das ganze recht angenehm. Waren alle sehr nett und viel wichtiger 3 von denen waren deutlich langsamer (hihi).
An der hinteren Wende standen zudem immer Leute die mir beim Auftauchen zugejubelt und mich angeschrienen haben.
fand ich total super und motivierend, jedoch musste ich jedes Mal schmunzeln und habe mich dabei einmal so verschluckt, dass ich eine halbe Bahn Brust schwimmen musste.
Also nix wie raus aus dem Wasser und um mein Armes betröpfeltes Fuji kümmern. 
Uns stand unsere Jungfernfahrt im Regen bevor.
Eigentlich möchte ich gerne mal im Sommerregen knutschen, aber eine romantische Ausfahrt mit meinem Fuji war mir zu dem Zeitpunkt auch ganz recht.
Schnell doch noch ein Jäckchen an und ab ging die Sause.
Die Wege waren gepickt mit netten Aufmunterungen. ( z.B. ein riesiges Schild in einem Auto am Straßenrand „Quäl dich du Sau“!).
Die Strecke hat mir sehr gut gefallen, auch wenn die Witterungsverhältnisse nicht von Vorteil waren.
Ebenso zu meinem Nachteil war, dass ich die meiste Zeit der Radstrecke hauptsächlich alleine fuhr, was mich gerne dazu veranlasst zu trödeln.
Ein kurzes Hoch hatte ich als ich ein paar Persönchen aus dem Startfeld vor mir schon auf dem Rad überholen konnte. ( 2 davon hatten zwar ein Trekkingrad, aber hey ich war schneller).
Auf den letzten Kilometern überholte mich dann eine Dame und da wurde ich dann langsam wach und wir haben uns die letzten Kilometer mit gegenseitigen Überholen gepuscht.
Noch begeisterter war ich dann von der Laufstrecke.
Zwar fühlte es sich mit den eingefrorenen Füßen so an, als würde man noch mit Radschuhen laufen, trotzdem ging mir das Laufen sehr gut von der Hand.
Gute Beine (Vielleicht hätte ich auf dem Rad wirklich mehr strampeln anstatt träumen sollen - Füße hab ich ja nicht gespürt) und ganz tolle Strecke.
Und so komisch es klingt aber ich LIEBE es im Regen zu laufen.
Und die ganzen Matschpfützen, für ein Spielkind wie mich, ein Traum.
Die Strecke ist wirklich ganz toll gewählt. Wenig Straße, ganz viel Wald- und Wiesenwege und ein kleines Stück durch den Ort. Mir hats gefallen.
Ich konnte so beim Laufen auch noch ein paar Plätze wieder gutmachen. Leider hat mich die Dame vom vorherigen Radduell nach der Hälfte der Laufstrecke überholt. So kam ich mit dem Gesamtplatz Nr.5 und Platz Nr. 3 in meiner AK ins Ziel.
Komischerweise 4 Minuten gesamt langsamer als 2 Wochen zuvor. Aber da ich ja noch „Neuling“ bin lerne ich ja langsam dazu und weiss jetzt dass nicht bei allen Veranstaltungen die Streckenmessungen sowie die Gegebenheiten genau gleich sein können.
Nach einer muckelig warmen Dusche trafen dann auch unsere NRW Liga Damen, so wie Regionalliga Männer ein.
Von der eigentlich geplanten Kurzdistanz wurde auf eine Sprintdistanz reduziert.
Der Lieblingsspruch des Moderators an diesem Mittag : „die schnellste Kurzdistanz der Welt“ !
Ich glaube und diese Kürzung war jeder sehr erleichtert. In der Kürze liegt halt manchmal die Würze. Auf jeden Fall für die Mädels hier.
Unsere Ladys konnten auf dieser Distanz einen sagenhaften ersten Platz erkämpfen.
Ebenso wie Susanne mit einem ersten Platz in der W45.
Und unsere männlichen Helden bekamen sogar eine doppelte 1 ( Platz 11).
Alle gut gekämpft Ihr Lieben.
Es war einmal wieder ein Erlebnis.”

NRW Liga Frauen
6. Jennifer Marxen 1:06:33 (9:37 /35:58/ 20:58)
10. Yvonne Binsfeld 1:06:46 (9:17 /34:56/ 22:34)
19. Katjana Quest-Altrogge 1:09:33 (9:58 /33:59/ 25:37)

Regionalliga Männer
33. Sebastian Minke 1:00:34 (10:57/ 30:53/ 18:45)
35. Roman Dülks 1:00:58 ( ?/?/?)
36. Christian Metzger 1:00:59 (8:03/ 30:33/ 20:24) + 2min
44. Marco Pfeifers 1:02:03 (10:08/ 31:56/ 20:00)

Sprint Frauen
5. (3.WHK) Sandra Klabunde 1:13:52 (11:47/37:28/24:38)
6. (1.W45) Susanne Voll 1:16:37 (11:57/38:41/26:00)

(Guido Pesch)

Kommentare:

  1. Unglaublich was für ein Wettumschwung! Gestern im Kraichgau 24 Grad und Sonnenschein und Ihr alle absolviert alle Eure Wettkämpfe bei Platzregen u. 9 Grad. Großen Respekt für alle die bei diesen Bedingungen gefinisht haben, aber auch an die Starter die in Abwägung ihrer persönlichen Risikoanalyse, ausgestiegen sind und ihre Gesundheit schonen wollten.

    Kommentar von Nicole Schnaß — 04.06.2012 @ 07:14

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