Triathlon

Sandra Klabunde: mein erstes Mal
14.05.2012

392507_412010128817334_100000250521191_1543550_323792225_n.jpgSpontan konnte ich Mitte der Woche den Startplatz von Nici in Gladbeck ergattern.
Danke auf diesem Wege nochmal hierfür, auch wenn’s schade ist, dass du nicht selbst an den Start gehen konntest.
Somit hatte ich aber die Gelegenheit neue Erfahrungen bei meiner ersten olympischen Distanz und 
meinem zweiten Triathlon überhaupt zu sammeln.

Meine erste Olympische
1.WHK
9.Frauen Gesamt

Spontan konnte ich Mitte der Woche den Startplatz von Nici in Gladbeck ergattern.
Danke auf diesem Wege nochmal hierfür, auch wenn’s schade ist, dass du nicht selbst an den Start gehen konntest.
Somit hatte ich aber die Gelegenheit neue Erfahrungen bei meiner ersten olympischen Distanz und 
meinem zweiten Triathlon überhaupt zu sammeln.
Nach einer schlaflosen Nacht, ging dann heute Morgen um 5.30 der Wecker.
Mit einem flauen Magen und einer für mich typischen Aufregung war ich pünktlich um 7 Uhr auf dem Veranstaltungsgelände …… bei einer Außentemperatur von 2°C !!! bbbrrrrrr
Noch schön dick eingepackt ging es mit meiner neuen Waffe Fuji Kaliber D6 3.0 in die Wechselzone.
Der Rasen war noch gefroren (!!) und selbst in den Laufschuhen froren einem die Füße ab.
Mir graute zu diesem Zeitpunkt schon vor dem Wasserausstieg.
Das 50m Becken dampfte mit wunderbaren 26°C Wassertemperatur in der morgendlichen Frische.
Schon fast romantisch, wäre es nicht so eisig kalt gewesen.
Wir waren also alle froh als wir im Wasser waren und wünschten uns zu diesem Zeitpunkt noch, dass es ein reiner Schwimmwettkampf sei um nicht mehr aus dem Wasser zu müssen.
Von eigentlich 10 geplanten Mitstreitern auf meiner Bahn, wurden nur 7.
Ich war erstaunt und froh, dass sich alle vor dem Start über Ihren Zeiten abgesprochen haben, so dass wir schon vor dem Start eine Reihenfolge festlegen konnte.
Um pünktlich 8.15Uhr kam dann das GO!
Vor lauter Aufregung habe ich jedoch vergessen auch meiner Uhr das Go zu geben, also war ich den ganzen Wettkampf komplett Zeitlos.
Leider war auch die Absprache der Startreihenfolge mit dem Startpfiff vergessen und wir verbrachten die ersten 100m zu viert nebeneinander auf einer Bahn.
Wie gut, dass ich mir die Piercings an meinem Arm abgeklebt habe, weil sonst würde diese glaube ich nicht mehr existieren.
Jetzt weiss ich auch, warum Stefan immer sagt : Die Wende ist kein Spaß, die Wende ist KRIEG!
Jedenfalls hat sich da anfänglich geplante Reihenfolge doch recht schnell eingefunden. Ich konnte 3 Leute im Wasser schnell hinter mir lassen und mich bei meiner Vorschwimmerin in den Windschatten hängen.
Erst auf den letzten (ich glaube) 200m verlor ich diese Position, da ich von der ersten Schwimmerin und ihrem Überholmanöver ausgebremst wurde.
Da ich die Distanz nicht einschätzen konnte habe ich mich beim Schwimmen auch nicht verausgabt, sondern bin dann 25m nach meiner Vorschwimmerin aus dem Wasser.
Der Ausstieg gestaltete sich leider nur schwieriger als geplant. Erst nach dem dritten Anlauf und einem gefluchten „ der Wal will nicht zurück ins Meer“ kam ich über den für meinen Geschmack viel zu hohen Beckenrand.
Über die Kälte habe ich in der Wechselzone bereits nicht mehr nachgedacht und hab mich völlig entspannt auf mein Radel geschwungen, voller Spannung wie anspruchsvoll die Radstrecke wohl sein möge.
7 Runden sollten wir drehen, also konnte ich mich an die Strecke gewöhnen.
Lediglich der Teil, welcher doch flächig mit Schlaglöchern gespickt war bereitet meinem Rad ein kleine sProblem, da sich nach der zweiten Runde die links Armhalterung (?) meines Trilenkers verabschiedete, da waren die Schrauben wohl nicht fest genug Herr Dinter ;) 
(weitere Pannen: bei Olli und Ulli sind die Reisverschlüsse der Einteiler auf den ersten Schwimmmetern kaputtgegangen, Ullis Sattel ist während der Fahrt runtergerutscht, Ulli hat seine Uhr verloren).
Da ich auch hier meine Kondition nicht einschätzen konnte ( da ja noch 10km laufen auf mich warteten), bin ich es auch hier locker angegangen.
Ich konnte die ganzen Runden in einem gleichmäßigen Abstand zu einem Mädel mit dem Namen „Natalie“ auf dem Arsch fahren.
Dieser gleichbleibende Anblick und dieser Name machten mich dann doch irgendwann aggressiv ;) .
Ich glaub den Namen „Natalie“ mag ich jetzt so schnell nicht mehr lesen.
Als Olli, der im zweiten Lauf gestartet war, mich dann irgendwann mit einem Liebevollen Klaps auf meinen Allerwertesten überholte, wollte ich Natalie nicht mehr sehen und habe mich die letzten Runden mit ihr um die „Führung“ gerungen, welche ich dann auch für mich gewinnen konnte.
Leider musste ich diese nach der ersten Laufrunde schnell wieder aufgeben.
Und schon wieder hatte ich Natalie wieder vor meiner Nase.
Ich war aber erstaunt wie super gut ich mich beim Laufen noch fühlte.
Lediglich meine Füße waren komplett eingefroren. Es fühlte sich an als hätte ich noch 4 große Steine in meinem Schuh, die nach der ersten Runde aber schnell schmolzen und das laufen noch angenehmer wurde.
Ich habe mich trotzdem nicht übernommen und bin in meinem Trott weitergelaufen.
Nach der ersten von vier Runden war ich überrascht, dass diese schon vorbei war.
Ich wollte mein Tempo aber nicht steigern, was sich nach der dritten Runde auch als ganz vernünftig zeigte, weil in der vierten Runde der kleine Anstieg doch schon mühsamer wurde.

Bei 2:22 (glaube ich) kam ich dann ins Ziel.
Ich weiss nicht, ob das eine gute Zeit ist. Ich weiss nur, dass ich mehr gekonnt hätte. Vor allem auf dem Rad war ich zu keinem Zeitpunkt k.o.! Auch beim Laufen wäre mehr gegangen, definitiv.
Aber so kam ich entspannt ins Ziel mit der Freude diese Distanz ganz locker bewältigt zu haben.
So ist für das nächste Mal noch Luft nach oben.
Im Großen und Ganzen war es ein schöner Wettkampf und eine tolle Erfahrung, die ich gerne mit Olli, Ulli, Arnold, Kai-Uwe und Susanne geteilt habe.
Danke nochmal an alle für die Unterstützung.
Ihr seid ein toller Verein.

(Guido Pesch)

Kommentare:

  1. Große Klasse, Dein Bericht und Deine Leistung!

    Kommentar von Guido Pesch — 14.05.2012 @ 09:31

  2. Nochmal Glückwunsch und danke für den lustigen Rennbericht ;-)

    Kommentar von Andre Bucher — 14.05.2012 @ 10:01

  3. Neeee, wat is dat schön !
    Oder auch “An Tagen wie diesen…. “

    Kommentar von Susi — 17.05.2012 @ 05:00

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