Triathlon

Die beiden Sportwarte zum Stand der Dinge
29.12.2011

Während sich Roman Dülks in der neuen Saison um die Männer-Teams beim KKK kümmert, wird Guido Pesch die Frauen-Teams unter seine Fitiche nehmen. Um Euch zu informieren, was es Neues gibt, haben die beiden sich gegenseitig befragt. Den Anfang macht heute Roman, der seinen Kollegen Guido befragt:

Roman : Die Planungen für 2012 laufen offensichtlich schon auf Hochtouren
Guido: Das ist richtig. Die Planungen für die Bundesliga stehen eigentlich nie still; ich bin diesbezüglich das ganze Jahr aktiv.
Roman: Zunächst aber ein Blick zurück. Wie lautet dein Saisonfazit 2011?
Guido: Die Bundesliga-Saison 2011 war für uns alle der absolute Tiefpunkt und sehr enttäuschend. Das Team belegte erstmals den 7. und letzten Platz. Die Vielzahl der Ausfälle konnten wir einfach nicht kompensieren: Charlotte Bauer und Andrea Steinbecher fielen die ganze Saison aus und später gesellten sich auch noch Vendula Frintova und Karolien Geerts dazu. Hinzu kamen die üblichen Terminüberschneidungen mit ITU- und ETU-Rennen. Auch auf Landesebene lief es 2011 auch nicht optimal: dass es mit dem Titel in der Seniorenliga nicht geklappt hat, war sehr ärgerlich und der Abstieg aus der NRW-Liga war die logische Folge der vielen Ausfälle.
Roman: Stand der Verbleib in der Bundesliga zur Disposition?
Guido: Jein. Das eine ist der finanzielle Aspekt. Das Schwalbe-Team ist das sportliche Aushängeschild des Vereins und ohne Bundesliga ist es noch schwerer als ohnehin, Sponsorengelder zu aquirieren. Frank Brünsing macht da schon seit Jahren einen super Job. Davon profitiert letztlich der ganze Verein. Das andere ist das persönliche Engagement der Verantwortlichen. Obwohl bei mir persönlich der Frust schon ziemlich groß war, habe ich mich entschieden, als Team-Manager weiterzumachen.
Roman: Wie sieht das Schwalbe-Team für 2012 aus?
Guido: Es gibt nur einen Abgang, dafür aber vier Neuzugänge, worüber ich sehr froh bin. Wir haben mit Sara Vilic (CRO), Eszter Dudas (HUN), Petra Kurikova (CZE) und Annika Vössing vier sehr starke U-23 Mädels, die viel Potential haben. Sollten alle fit und einsatzbereit sein, werden wir eine gute Rolle spielen können. Selbst Stars wie Anja Dittmer, Rachel Klamer und Vendula Frintova wollen das Schwalbe-Team unterstützen, wenn es ihr Terminplan zulässt.
Roman: Sind die Personal-Planungen damit abgeschlossen?
Guido: Vorerst ja. Wir müssen den Mädels allen ihren Spielraum lassen, was die Saison-Planung angeht. Die ein oder andere wird 70.3 oder IRONMAN-Rennen bestreiten, andere wiederum werden bei nationalen oder internationalen Titelkämpfen starten müssen. Nur wenn der Kader groß genug ist, können wir derartige Ausfälle kompensieren. Im Moment umfasst der Kader 12 Athletinnen. Sollte es eng werden, nachdem die Termine feststehen, hätte ich noch ein paar Optionen in der Hinterhand und es ist nicht ausgeschlossen, dass noch ein weiteres Mädel unseren Kader verstärken wird.
Roman: Wie lautet das Saisonziel für das Schwalbe-Team?
Guido: Die Aufsteigerinnen aus Buschhütten werden für Furore sorgen. Dahinter sehe ich eine Gruppe mit dem Stadtwerke-Team Witten, Griesheim und dem KKK. Da entscheidet die jeweilige Tagesform/-aufstellung.
Roman: Wie sieht es mit dem Unterbau aus?
Guido: Der KKK hat seit Jahren erfolgreiche Frauen-Teams in der NRW-Liga und in der Regionalliga. Auch nimmt die Anzahl der weiblichen Mitglieder erfreulicherweise zu. Jedoch muss man konstatieren, dass der Leistungs-Unterschied von der NRW-Liga zur Bundesliga gewaltig ist. Hinzukommt der völlig andere Charakter der Bundesliga-Rennen. Hier gibt es die Windschattenfreigabe beim Radfahren, d.h. wer nicht schnell genug schwimmt und infolge dessen eine Radgruppe verpasst, für den ist das Rennen in der Regel gelaufen. Die hoffnungsvollen Talente, die sich für die Bundesliga aufdrängen, gibt es leider beim KKK nicht.
Roman: Wie groß ist der Kader in der NRW- und Regionalliga?
Guido: Auch hier ist der Kader mit 11 potentiellen Starterinnen relativ groß. Damit sollten die Teams immer ausreichend und gut aufgestellt sein.
Roman: Wie entscheidest du bei der Vielzahl der Starterinnen, wer dann startet?
Guido: Die Teams stellen sich im Prinzip alleine auf. Es geht ausschliesslich nach Leistung. Nach den Leistungen der letzten Saison sollen Katjana und Jennifer für die NRW-Liga erste Wahl sein. Kann jemand nicht starten, rücken andere Mädels nach. Es herrscht also ein gesunder Wettbewerb untereinander und jede kann sich mit guten Leistungen aufdrängen. Wer z.B. im Frühjahr bei Tests nicht in der Lage ist, 10km in 45min zu laufen oder 1000m unter 17 min zu schwimmen, wird es schwer haben in die Mannschaft zu rücken.
Roman: Wie lautet das Saisonziel für KKK II und KKK III ?
Guido: Beide Teams haben das Zeug dazu am Ende auf dem Treppchen zu stehen.

(Guido Pesch)

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