Triathlon

Ironman Wales
13.09.2011

frankbauhaus1.JPG“did not finish” . Zum ersten Mal erreichte ich bei einer Langdistanz nicht die Ziellinie.
Aber der Reihe nach. Zuerst: das Wetter! Regen und Sturm in den Tagen vorher. Entsprechend meine Laune. In der Wechselzone wurden die Räder mit Kabelbinder befestigt, um nicht weggeweht zu werden. Der Schimmstart wurde vom Süd- an den Nordstrand verlegt. Dort waren die Wellen dann nur noch 2 m hoch!
Raceday, und die Sonne schien!! Wassertemperatur: angenehme 14 Grad. Durch den Wechsel des Schwimmstarts, stand nach dem Schwimmen ein 1 km Bergauflauf in die Wechselzone an. Auf den Treppen die Klippen hoch wurde noch eine 2 Wechselzone eingerichtet, um Schuhe für diesen km anzuziehen. Alles nicht alltäglich. Trotzdem legte ich vorher mein bestes Schwimmen überhaupt hin. Start: Erst wie die Surfer unter dem 1. “Brecher” hindurch ins Meer, um von der 2. Welle wieder auf den Strand geworfen zu werden. Einmal drin, fand ich einen tollen Rhytmus, wurde nicht seekrank und konnte nach 2 Runden mit Landgang nach 59,25 Minuten aus den kalten Fluten steigen. Leider hatte eine Welle meine Kontaktlinse aus dem Auge gefegt. Zeitaufwendig musste ich sie später wieder einsetzen.
Die gute Zeit motivierte mich sehr. Der Radsplit sollte jedoch für mich einige “schöne” Überraschungen parat haben. Der Kurs: Wohl mit der härteste aller IM-Strecken. Stürmisch, bergig (bis 16%), technisch schwierig und rauh wie eine Raspel. Oder besser gesagt: Reifen und Asphalt standen im gleichen Verhältnis zueinander wie das allseits beliebte harte, graue Klopapier zum Popo.
Die beste Radzeit lag bei 5.10 Std.!!
Mein Ende kam in Raten. Nach 20 km bekam ich die Kette nciht mehr aufs große Blatt. Sehr nachteilig bisweilen bergab und bei Rückenwind. Also kurbelte ich vorne nur 39 Zähne, wobei die Kette natürlich oft unvorteilhaft diagonal lief und so neue Probleme auslöste. 3x musste ich an Steigungen absteigen und diese per Hand wieder auflegen, bis sie dann am 16%er riss. Bis dahin lag ich trotzdem sehr gut im Rennen, im Qualibereich. Nach 20 Minuten ging es vorerst weiter, nachdem ich die Kette eines irischen Trias bekommen hatte, den an gleicher Stelle das technische Aus ereilt hatte. Ein Zuschauer flickte die Kette wieder provisorisch zusammen. Entsprechend verhielt sie sich auch, sprang dauernd auf ein anderes Ritzel, bis sie schließlich bei km 130 wieder riss. - Aus -. Ein Streckenfahrzeug chauffierte mich dann zur Wechselzone zurück. Chance vertan, verärgert, enttäuscht. Wer weiß, wie der abschließende Marathon verlaufen wäre?

Frank Bauhaus

(Roman Dülks)

Kommentare:

  1. Ei ei ei Frank , der Horror .
    Beim lesen habe ich schon kein Bock mehr auf IM gehabt.
    Ich hätte das Bike wie der B.Ries damals in den Graben geschleudert.
    Was sollte dann beim Marathon besser laufen ?
    Die Nase vielleicht !!
    Mund abputzen und im nächsten Jahr wieder angreifen.
    So denn……..

    Kommentar von Alexander Mehtieff — 13.09.2011 @ 09:48

  2. Hört sich an, als würde in Wales eher der SM (SuperMan) als der IM gesucht werden…und alleine für die Schwimmzeit gehörst du für mich schon dazu ! - Und dass du letztlich nicht durchgekommen bist, scheint ja auch eher an den technischen Problemen gelegen zu haben ! - Also: was uns nicht kaputt macht, macht uns nur noch härter…

    Kommentar von Ulrich Voll — 14.09.2011 @ 06:52

  3. Ach Mensch, dass ist aber extrem schade! Lass den Kopf nicht hängen, denn wie heisst es so schön: “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel”

    Kommentar von Oliver Birnbaum — 14.09.2011 @ 07:15

  4. So’n Scheiss braucht kein Mensch

    Kommentar von Guido — 14.09.2011 @ 07:49

  5. Frank, das waren offensichtlich keine normalen Verhältnisse. Halt die Ohren steif, beim nächsten IM wirds wieder klappen !

    Kommentar von Andre — 16.09.2011 @ 08:38

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