Triathlon

IRONMAN Regensburg -update II-
01.08.2010

? (26.M50) Frank Bauhaus 11:02:29 h (1:02:02/5:20:10/4:33:23)
27. (6.W35) Nicole Schnaß 10:39:30 h (1:07:01/5:07:46/4:16:28)
Hier gibt’s die Berichte von Bericht von Frank und Nicole

Frank Bauhaus:
“*Ein Iroman wird beim Laufen entschieden

*mit dieser Regel musste ich bei 1.IM Regensb. am lezten Sonntag
leidlich Erfahrung machen. Es wurde ein heißer Tag und der hatte viel
besser begonnen als erwartet.
Bereits nach 1.02 Std. konnte ich nach dem (Neopren) Schwimmen dem
Guggenberger See entsteigen (Stefan Training). 8 Min. besser als
kalkuliert. Dann nahm ich die landsschaftlich sehr reizvolle und mit
knackigen Anstiegen versehene Radstrecke in Angriff.
Die 5.20 Std. lagen ebenfalls am unteren Ende meiner Erwartungen, ohne
mich auf dem Rad verausgabt, oder brutal dicke Gänge getreten zu haben.
Ich wollte noch genug “Körner” haben um relativ “locker” auf die
Laufstrecke zu gehen.
Ja, ich /wollte! / Jedoch lief es von Anfang an nicht. Ich bekam die
Beine nie hoch, fand nie einen Rythmus, dazu über die ganze Strecke über
latente Magenprobleme. Nix ging, kein geplatzter Knoten, kein
Zwischenhoch, nur schlurf, schlurf,… Frustrierend natürlich andauernd
überholt zu werden. 4.30 Std. für den Marathon sind einfach indiskutabel
und kann man auch nicht mehr “Laufen” nennen. Aber das sind die Tücken
einer Langdistanz, die man nie so richig planen kann.
Heraus kamen letztlich 11.02 Std. (noch nicht mal eine *10*.?? Std.).
Platz 502 v. 2.500 TN.
Der 1. IM Regensburg war ein toller Event, den ich nur weiter empfehlen
kann. Leider konnte ich die tolle Athmosphäre auf der Laufstrecke in den
engen Gassen des Weltkulturerbes und entlang der Donau nicht wirklich
genießen.”

Nicole Schnaß
“Bereits am Freitag war ich nach Regensburg angereist, um bereits die komplette Schwimmstrecke im Training zu absolvieren. Dieser Kurs durch seine mehreren Schleifen und den dadurch vielen zu umschwimmenden Bojen hat es in sich. Auch der ungewohnte Landstart der am Sonntag vor mir liegen wird, steigerte mein Respekt für diese Schwimmstrecke. Dann war es am Sonntag so weit. Um genau 7:00 Uhr wurde der Startschuß zum 1. Ironman Regensburg gegeben. Nach dem Hereinlaufen ins Wasser des Guggenberger Sees dauerte es nicht lange, bis beim Erreichen der ersten Boje das ganze breit gefächerte Feld sich an dieser Stelle komprimierte. Und ich steckte mittendrin in dieser Waschmaschine. Ein Stechen und Hauen setzte sofort ein und ich erhielt einige Schläge an meinen Kopf. Das fängt ja gerade gut an! Und das war ja erst die erste Boje. Irgendwie bin ich die ganze Zeit beim Schwimmen nicht in einen richtigen Fluß gekommen. Die ganze Zeit waren um mich herum viele andere Hände und Füße in Bewegung und leider bekam ich immer an den Bojen massive Probleme. Zu den Tritten und Hieben wurde ich öfters gedöppt und Überschwommen. Hierbei habe ich dann viel Wasser geschluckt, so dass mein Magen gegen Ende der Schwimmstrecke sich noch vor dem rettenden Ufer kurz entleert hat. Nun dachte ich kurz ans Aussteigen nach. Doch meine Erinnerung an das viele harte Training, was ja dann um sonst gewesen wäre, ließ mich diesen ersten Gedanken schnell vergessen lassen. Nach dem Rauslaufen mit dem Rad und dem anschließenden Aufspringen bekam ich neuen Mut. Und von Anfang an hätte es nicht besser laufen können. Schnell hatte ich meinen Rhythmus gefunden und flog nur so durch das Feld. Das hatten wohl auch die Kampfrichter auf dem Motorrad bemerkt, denn fast permanent hatte ich eines im Blickwinkel oder hörte hinter mir das Motorengeräusch. Und schnell merkten auch die Mitstreiter, dass ich so zusagen einen Begleitschutz hatte, der darauf achtete, dass keiner in meinem Windschatten sich ausruhen konnte. Nach der ersten von 2 Radrunden hatte ich dann die breite Masse hinter mir gelassen und nun folgten nur noch vereinzelte Athleten, die ich von Mal zu Mal einholte. Mit einer Endzeit von 5:07std für die 1600Hm. auf den 180km hatte ich sogar alle meine kühnsten Erwartungen getoppt. Nach meinem Wechsel auf die Laufstrecke fand ich auch zuerst einen richtigen Rhythus. Hierbei unterstützten mich eine Vielzahl mir bekannter Personen lautstark an der Strecke. Eine möchte ich dabei besonders erwähnen. Joanna Roslan hatte mich bereits auf der Radstrecke lautstark angefeuert und ist gut ein KM mit mir zusammen gelaufen. Was für eine tolle Anfeuerung! Doch so bei KM 20 setzte mir immer mehr die Hitze (um die 30 Grad) zu und ich musste von da an an den Verpflegungsstationen immer eine kurze Gehpause machen, um mich ausgiebig mit Wasser abzukühlen und reichlich Flüssigkeit aufnehmen zu können. Aber ohne diese wäre ich bestimmt nicht mehr ins Ziel gekommen. Auch fehlte mir der letzte Kick an Motivation, da ich ja wusste, dass eine weitere Quali für Hawaii mangels Geldreserven nicht möglich sein würde. Allein die stolle Stimmung in der Alt- Stadt von Regensburg, mit ihren vielen kleinen Gassen, verhinderte bei mir längere Gehpausen außerhalb der Verpflegung zu machen. Erst auf der letzten Runde von Vieren kam wieder etwas mehr Kraft in meine müden Beine zurück und ich konnte noch einmal viele walkende Athleten überholen. Aber zufrieden kann ich angesichts der mieserablen Laufzeit wirklich nicht sein. Und ich hatte schon wegen meiner großen Enttäuschung überlegt, hierdurch der Siegerehrung am nächsten Tag fern zu bleiben.
Doch ein paar mir bekannte Gesichter aus einem großen Internet- Forum überredeten mich doch mit Ihnen dort hin zu kommen. Und das war auch gut so. Denn irgendwann wurde mein Namen erwähnt und ich auf die Bühne gebeten. Eine Ehrung für die beste Radfahrerin in der nicht Profi- Kategorie. Hierfür erhielt ich ein Unikat von einem Radtrickot.
So hat sich doch besonders mein hartes Radtraining bezahlt gemacht.”

(Guido Pesch)

Kommentare:

  1. Das habt Ihr toll gemacht. Klasse!!!

    Kommentar von Oliver — 02.08.2010 @ 06:20

  2. Glückwunsch an die Ironman-Finisher!

    Kommentar von Andre — 03.08.2010 @ 08:36

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