Radsport

Radsportler auf den Spuren der Frühjahrsklassiker
31.05.2007

Am vergangenen Pfingstwochenende war es wieder einmal soweit: Auf den Spuren der großen Frühjahrsklassiker wie „Lüttich-Bastogne-Lüttich“ oder dem „Flèche Walonne“ fand auch in diesem Jahr das schon legendäre Radsport-Wochenende der KKK-Sportler statt.

Radsportwart Thomas Dinter hatte wie schon in den letzten Jahren zu einem tollen Radsportwochenende in die belgischen Ardennen geladen. Die Gruppe der diesjährigen Teilnehmer setzte sich aus acht Mitgliedern des KKK sowie Kunden und Freunden der Firma cycletec zusammen. So nahm letztlich eine stattliche Gruppe von 19 Teilnehmern die Herausforderung Belgien an.

Der Tross der Radsportbegeisterten setzte sich am Samstagmorgen in Richtung Belgien in Bewegung. Bei trockenen Bedingungen setzten sich die Radsportler dann bereits am Samstagnachmittag zur ersten kleinen Ausfahrt auf ihr Rad. Ziel der ersten Ausfahrt sollte laut „Reiseleiter“ Thomas ein lockeres Akklimatisieren und Einrollen sein… Am Abend, als alle gegen 19.30 Uhr im Hotel ankamen, hatte die Gruppe aber neben der „Stockeu“ am Eddy Merckx Denkmal - stolze 23Prozent Steigung – auch einige andere charmante Steigungen in den Beinen. So konnten alle Teilnehmer die ersten 100km und 1800Höhenmeter als gefahren in ihrem Trainingsplan notieren. Dennoch: die Freude über das Abendessen war erst einmal größer als der Trainingserfolg.

Der Sonntagmorgen begann mit typischem Ardennen-Wetter: Regen. Davon ließen sich die Radsportler aber nicht abschrecken und wurden schließlich nach einer recht feucht-fröhlichen Stunde nicht nur mit Sonne belohnt, wartete doch ein weiteres tolles Erlebnis an der „Redoute“ auf die Gruppe: Der 1650m lange und 25Prozent steile Anstieg der fast schon legendären „Redoute“ war durch die Jedermann-Veranstaltung von „Lüttich-Bastogne-Lüttich“ von Menschen gesäumt. Diese tolle Atmosphäre gab jedem, der die Herausforderung „Redoute“ bezwang, einen Hauch von Rennsport auf die letzten Tageskilometer mit. Als einer der letzten Höhepunkte (Tiefpunkte;o)…) des Tages im Sattel wartete dann der „Thier de Coo“ - der Berg, der immer weh tut – mit seinen 26,7Prozent Steigung…für einige mit der bitteren Wahrheit: es durfte geschoben werden. Die tapferen Kämpfer durften als Belohnung am Sonntag aber 130 bis 140km sowie 2000 Höhenmeter als bezwungen eintragen.

Der letzte Tag, der Pfingstmontag, war leider wettertechnisch mit Regen und Kälte der schlechteste Tag. Nach 40km wurde einstimmig beschlossen, die geplante Runde abzukürzen und zum Hotel zurückzufahren. Trotz der schlechten Bedingungen kam eine Runde von circa 60km und 1000 Höhemetern zusammen. Mit einem kurzen Abstecher in eine belgische Bäckerei endete das sportliche Wochenende dann in gemütlicher Runde, wo die Erlebnisse der Radreise nochmals ausgiebig besprochen wurden.

Besondere Erwähnung soll an dieser Stelle denen gebühren, die durch ihre Moral in Belgien geglänzt haben. So zweifelte KKK-Neumitglied Andreas Kolof wohl nicht nur einmal an seinen baskischen Bergfahr-Fähigkeiten, schaffte es aber immer wieder, sich neu zu motivieren. Hochachtung auch vor dem 14 Jahre alten Philip Hindes, der immer im vorderen Bereich mitfuhr. Auch alle anderen, die sich von Thomas zu einem „lockeren Radeln in Belgien“ hatten anstiften lassen, meisterten die Herausforderung mit Bravour.

Abschließend möchte ich mich im Namen aller Beteiligten bei Thomas für ein tolles Pfingstwochenende bedanken, in der Hoffnung, dass auch im nächsten Jahr wieder eine Radreise stattfindet.

Bis demnächst
Stephan Lücker

(Stephan Lücker)

Kommentare:

  1. Hallo Stephan,

    vielen Dank für diesen schönen Bericht, Grüße aus Osnabrück.
    P.S.: Jetzt muss ich Hermann einfangen, der ist seit der Pfingstour dermaßen HEISS, kommt gar nicht mehr vom Rad runter…

    Kommentar von Christian Meyer — 29.06.2007 @ 11:00

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